Wegmarkierungen in der Rhoen nicht immer ganz klarIn Vorbereitung kommender Großereignisse entschieden wir uns als Training zwei kleinere Etappen in der Rhön zu laufen. Ein Mittelgebirge, in dem wir noch nicht waren, und das so zentral in Deutschland liegt, dass man es günstig mit dem Zug erreichen kann. 4:33 Uhr am Bahnhof: Der erste RE früh brachte mich, den Schaffner und den Lokführer nach Leipzig. Weiter gings mit dem ICE nach Fulda. Das dortige Bahnhofsklo war das erste Highlight des Wochenendes: Am Eingang stand ein braungebrannter Klomann, mit Zigarette und Illustrierter, der wahrscheinlich vor Jahren mal von NRW nach Malle wollte, aber nur bis Fulda gekommen war. Auf einem Schild stand “50ct, bitte im Vorraus bezahlen”. Kurze Rede: Das man solche unkaputtbaren Autobahn-Rastplatz-Klos auch in Bahnhöfe einbauen kann, habe ich an dem Tag gelernt. Seife, Wasser und Warme Luft: Alles im Kasten. Als mir am Ende der Klomann mit den Worten “Hier, junger Mann!” aber sowas von lässig ne Rolle Wischfix zum Händeabtrocknen reichte, wusste ich, es wird ein guter Tag. Vollständigen Artikel lesen »

Von Michael, 9. November 2010, 21:08 Uhr
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Eisschollen auf der SpreeSchon im Vorfeld der Tour war klar, dass es bitter kalt werden wird. Die Prognose bei Wetter.com sah 14 Tage vor Beginn sogar bis zu -20 Grad vor. Zum Glück waren’s dann nur -10. Dafür aber den ganzen Tag. Doch da der Termin feststand, mussten wir das Beste drauß machen. Kneifen galt nicht… So reisten wir am Vortag an. Nachdem wir die ANDERE Katharinenstraße gefunden hatten, checkten wir schnell im Hostel “Die Etage” ein. Der Typ dort war sehr freundlich, gab uns erstmal ein Bier aus und empfahl uns den NIKO, ein griechisches Restaurant auf dem Kudamm. Dort würde der Ouzo “rumgehen” und dann käme keiner mehr lebend raus … oder so ähnlich. War natürlich übertrieben. Der Ouzu ging nicht rum, sondern vorbei am Glas, weil die Kellner da wahrscheinlich schon zu viel vom selbigen hatten. Aber das Essen war sehr gut und ich wusste schon am Vorabend, dass der Fleischberg, der sich “kleiner Gyrosteller” nannte, noch sehr wichtig sein wird.
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Von Michael, 29. Januar 2010, 00:53 Uhr
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Die 8. Hammerwanderung ist Geschichte. Zu viert absolvierten wir diesmal eine schöne Strecke quer durch die Hauptstadt ohne größere Blessuren. Das lag sicher auch am flachen Profil und am kleinen Rucksack. Dennoch war es besonders am Ende kein Spaß, als uns nach 11 Stunden Wanderung die -10 Grad kalte Luft immernoch ins Gesicht wehte. Wahrscheinlich hätte man sich da besser vorbereiten müssen. Stichwort: Vollbart. Den kompletten Bericht und viele Fotos gibt’s in dieser Woche hier auf der Seite …

Von Michael, 25. Januar 2010, 23:03 Uhr
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Von Michael, 23. Januar 2010, 03:00 Uhr

Bringt uns hoffentlich wieder nach Hause - die Berliner S-Bahn!Naja fast Potsdam … Am Samstag startet Hammerwanderung Nr. 8 am Bahnhof Griebnitzsee, bei Potsdam, aber auf jeden Fall in Brandenburg. Denn wir durchwandern Berlin an einem Tag auf einer Strecke von 54 km von West nach Ost. Zuerst geht’s ganz gemütlich am Wannsee vorbei durch den Grunewald. Ab der S-Bahn-Stadion Heerstraße verläuft die Tour 10km geradeaus. Wir werden dabei Tiergarten, Siegessäule und das Brandenburger Tor passieren. Vollständigen Artikel lesen »

Von Michael, 19. Januar 2010, 21:35 Uhr
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Bundesstraße 172 "De Dohnaer" am Ostermontag ohne Autos! Nach der Hexenstieg-Tour gab es mehr als 9 Monate keine Wanderung mehr. In 2009 hat uns das Laufsportfieber gepackt und da waren wir ohne Gepäck noch schneller unterwegs, wenn auch bei kürzeren Tagesstrecken. Dennoch bekennen wir uns weiterhin zum Projekt Hammerwanderung und haben für Anfang 2010 etwas Besonders geplant. Zum ersten Mal führt eine Tour ausschließlich durch Stadtgebiet. Wir durchwandern Berlin von West nach Ost an einem Tag. Und diesmal bleiben wir auch nicht allein – mindestens 2 Begleiter stürzen sich ebenfalls ins etwa 50km lange Abenteuer. Die genaue Tourenplanung und weitere Infos folgen …

Von Michael, 4. Januar 2010, 16:30 Uhr
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MittagspauseBei der siebten Hammerwanderung sollte es in zwei Etappen quer durch den Harz gehen. Aufmerksame Blog-Leser merkten sofort, dass hier zum ersten Mal 2 Tage in Folge gewandert wird, was natürlich Hammerwanderungs-kriterium 5 widerspricht. Doch dafür erhielt die Aufgabe “Grenzen überwinden” entschieden mehr Gewicht. Von West nach Ost ging es auf dem Harzer Hexenstieg über den Brocken, dem mit 1141m höchsten Berg Norddeutschlands mit einer Dominanz von über 200km. Wie lang der Harzer Hexenstieg nun wirklich war, darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Ich bin auf 93km gekommen, andere behaupten er wäre 97km lang. Mit “knapp 100km” kann man noch mehr prahlen. Auf jeden Fall bot sich dieser Wanderweg geradezu für 2 Etappen an, da der Brocken mit dem Brockenhotel fast genau in der Mitte liegt. Die erste Etappe war mit 41km kürzer, aber nicht unbedingt schwerer, denn der 53km-Abstieg am folgenden Tag hatte es ebenso in sich.

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Von Michael, 31. März 2009, 11:26 Uhr

Von Michael, 29. März 2009, 03:50 Uhr

Von Michael, 27. März 2009, 01:43 Uhr

Tolles Wetter bei beim schweren Anstieg durch den Schnee ...Der Streckenplan steht, auch die Zeitpläne sind geschrieben. Wir durchwandern den Harz in 2 Tagen. Der erste Abschnitt ist mit 41 km der kürzere. Das ist auch sinnvoll, denn dabei gilt es, ca. 900 Höhenmeter hinauf zu klettern. Und sowas ist nicht ungewohnt. Bei der HW-Tour Nummero 5 von Dresden nach Zinnwald überwanden wir 700 Höhenmeter auf 43 km mit einen Brutto-Schnitt von 4,5 km/h auf den Wald- und Wiesenwegen des Erzgebirges. Und dabei hatten wir uns noch verlaufen und am Ende auch Schnee. Der Weg zum Brocken sollte also machbar sein. Bei der zweiten Tour am Sonntag laufen wir dann fast 1000 Höhenmeter hinab nach Thale. Mit über 50 km wird das auch eine der längsten Touren. 2 Tage wanderten wir bis dato nie in Folge. Im Moment sind über 2m Schnee auf dem Brocken. Ob und wie wir das schaffen, könnt ihr wieder im Live-Ticker verfolgen.

Von Michael, 26. März 2009, 19:34 Uhr
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